Ein Hockurinal für Frauen, das für öffentliche Räume und Veranstaltugnen konzipiert wurde. Missoir wird in der Höhle der Löwen vorgestellt und bietet eine speziell für Frauen und FLINTA entwickelte Lösung, welche die bisherige Lücke in öffentlichen und halböffentlichen Sanitäreinrichtungen schließt. Das Edelstahl-Trockenurinal wird direkt in den Boden eingelassen und folgt damit der ergonomischen Hockposition, die den Körper entspannt und eine gründliche Entleerung der Blase erlaubt. Im Gegensatz zur oft unangenehmen Haltung auf herkömmlichen Sitztoiletten entfallen hier sämtliche Berührungen mit Oberflächen. Ein durchdachter Spritzschutz verhindert unerwünschte Spritzer, während seitliche Griffe bei Bedarf stabilen Halt geben. Als wasserloses System verbraucht es keinerlei Spülwasser und entlastet dadurch sowohl die Umwelt als auch die bestehenden Toilettenanlagen, die überwiegend für das Urinieren aufgesucht werden, mittelbar also auch die Wasserrechnung. Die längliche Form des Beckens ist auf die anatomischen Gegebenheiten abgestimmt und ermöglicht eine schnelle, kontaktfreie Nutzung. Installationstechnisch genügt ein Anschluss an eine Abwasserleitung mit ausreichendem Gefälle, ein Wasserzulauf ist überflüssig. Die Wartung bleibt dadurch unkompliziert, da sich weniger Ablagerungen bilden als bei spülenden Einrichtungen. Mehrere Einheiten können nebeneinander mit Trennwänden aufgestellt werden, ähnlich wie bei klassischen Herrenpissoirs, oder einzeln in Kabinen integriert werden, wenn mehr Privatsphäre gewünscht ist. Gerade bei Veranstaltungen oder in stark frequentierten Bereichen sorgt die parallele Anordnung für zügigen Durchsatz. Das Konzept orientiert sich an der in vielen Kulturen üblichen Hockhaltung, verzichtet jedoch auf den Wasserverbrauch herkömmlicher Hocktoiletten.
Die Höhle der Löwen
| Startup: | Missoir aus Berlin |
| Gründer: | Ilona Olverdi |
| Idee: | Hockurinal für Frauen |
| Gesuchtes Kapital: | 180.000 Euro für 20% Firmenanteile |
| Passende Investoren: | » Judith Williams » Janna Ensthaler |
| Erstausstrahlung bei „Die Höhle der Löwen“: | 19.10.2026 (Staffel 20 Folge 7) |
| Homepage: | missoir.de |
Welche Lösung bietet das?
Kürzere Toiletten-Wartezeiten auf öffentlichen Damentoiletten
Wofür wird das Geld benötigt?
Ausbau des B2B Vertriebs
Wie funktioniert Missoir?
- Füße links und rechts platzieren
- in die Hocke gehen
- Hose auf Kniehöhe
- entspannt laufen lassen
- Spritzschutz vorhanden
- Haltegriffe bei Bedarf als Stütze nutzen
- Toilettenpapier danach im Mülleimer entsorgen
- ohne Oberflächenberührung
- schnelle kontaktfreie Nutzung
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Missoir in der Höhle der Löwen
Missoir – Die Gründerstory
Gegründet wurde Missoir aus der Höhle der Löwen von Ilona Olverdi. Sie beobachtete über Jahre hinweg, wie sich vor den Frauentoiletten in Clubs und auf Veranstaltungen regelmäßig lange Schlangen bildeten, während Männer zügig an den Urinalen fertig wurden. Sie erkannte, dass diese Ungleichheit kein unvermeidbares Phänomen war, sondern aus einer historischen Entwicklung stammte, in der öffentliche Sanitäreinrichtungen des 19. Jahrhunderts vor allem für Männer konzipiert worden waren. Aus dieser Beobachtung heraus entwickelte sie die Idee eines Hockurinals, das die natürliche Haltung beim Wasserlassen aufgreift und Frauen sowie FLINTA dieselbe schnelle und kontaktfreie Möglichkeit bietet. Zwischen 2018 und 2019 widmete sie sich intensiven Recherchen, testete verschiedene Materialien und fertigte erste Prototypen an, für die sie zugleich Schutzrechte sicherte. In den Jahren 2020 und 2021 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit, begleitet von einer Crowdfunding-Kampagne, die die Produktion von Geräten für den Festivalbetrieb ermöglichte. Ab 2022 und 2023 kamen die ersten öffentlichen Installationen in Berlin hinzu, während die Vermietung auf Festivals den praktischen Einsatz unter realen Bedingungen erprobte. Mit der Auszeichnung durch die Bundesregierung in den Jahren 2024 und 2025 sowie dem Übergang zur Serienproduktion und der Gründung der entsprechenden Gesellschaft zum Vertrieb der Missoirs setzte sich der Weg fort. Das Ergebnis ist eine Lösung, die weniger Platz benötigt, ohne Wasser auskommt und die bestehenden Toilettenanlagen spürbar entlastet. Was lange als selbstverständlich hingenommen wurde, wird so zu einer alltäglichen und gleichberechtigten Option in der Sanitärinfrastruktur. Mittlerweile hat die Firma bereits renommierte Referenzkunden wie den Schlosspark Sanssoucci in Potsdam oder das Berghain in Berlin. Missoir ist ein Wortspiel auf das „männliche“ Pissoir und die englische „Miss“.
Marktchancen & Herausforderungen von Missoir
Missoir positioniert sich in einem Bereich der Sanitärtechnik, der lange Zeit kaum Beachtung fand: der gleichberechtigten und effizienten Nutzung öffentlicher und halböffentlicher Toilettenanlagen für Frauen und FLINTA. Das Produkt schließt eine bestehende Lücke, indem es eine wasserlose, bodennahe Lösung anbietet, die die natürliche Hockhaltung aufgreift und damit sowohl hygienische als auch ergonomische Vorteile verbindet. Im Vordergrund stehen Kundenbedürfnisse nach kürzeren Wartezeiten, kontaktfreier Nutzung und einer Alternative zu herkömmlichen Sitztoiletten, die oft als unangenehm oder zeitaufwendig empfunden werden. Gleichzeitig spricht das Konzept Einrichtungen an, die auf Nachhaltigkeit achten und bestehende Kapazitäten entlasten möchten, ohne zusätzliche Wasserressourcen zu verbrauchen.
Die Nische liegt vor allem in stark frequentierten Orten wie Clubs, Festivals, Veranstaltungshallen und ausgewählten öffentlichen Bereichen, in denen die Ungleichverteilung der Toilettenkapazitäten besonders spürbar wird. Hier entstehen Marktchancen durch ein wachsendes Bewusstsein für inklusive Sanitärlösungen und den Wunsch nach ressourcenschonenden Systemen. Betreiber solcher Locations können mit der Installation die Fluktuation erhöhen und zugleich ein Signal für moderne, zukunftsorientierte Infrastruktur setzen. Auch im halböffentlichen Bereich, etwa in Parks oder Berghütten, eröffnen sich Möglichkeiten, da das System ohne Wasseranschluss auskommt und sich flexibel in bestehende Entwässerungen integrieren lässt. Der Trend zu nachhaltigerem Bauen und Betreiben von Anlagen unterstützt diese Entwicklung, ebenso wie die zunehmende Erwartung, dass öffentliche Räume den Bedürfnissen unterschiedlicher Nutzergruppen gerecht werden.
Herausforderungen ergeben sich vor allem aus der Gewöhnung an etablierte Toilettenformen. Viele Menschen kennen bisher keine vergleichbare Option und müssen die Handhabung erst kennenlernen, was anfangs zu Zurückhaltung führen kann. Die Installation erfordert fachkundige Planung, insbesondere wenn bestehende Räume umgestaltet werden, und setzt voraus, dass Betreiber bereit sind, in eine noch wenig verbreitete Lösung zu investieren. Zudem gilt es, Akzeptanz in unterschiedlichen kulturellen und baulichen Kontexten zu schaffen, da die Hockhaltung nicht überall selbstverständlich ist. Trotz dieser Hürden bietet die klare Ausrichtung auf Effizienz, Hygiene und Umweltaspekte eine solide Grundlage, um sich als ergänzende Standardlösung neben klassischen Einrichtungen zu etablieren.
Am Montag, den 19.10.2026, ist Missoir in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) um 20:15 Uhr zu sehen.
Wer sind die Löwen 2026?
Wer macht den Deal?
Noch unbekannt
Die Höhle der Löwen vom 19.10.2026 / Staffel 20 Folge 7
Die Höhle der Löwen Produkte und Geschäftsideen dieser Folge sind:
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Razeco (Plastikfreier Nassrasierer) sucht 30.000 Euro Kapital für Produktentwicklung und Vertrieb |
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Kölsche Koks (Kaffeelikör) sucht 600.000 Euro Kapital für Markenbildung und Vertrieb |
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FRYZZA (Tiefkühlpizza für den Airfryer) sucht 350.000 Euro Kapital für Next Steps im Handel und Vertrieb |
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move2pay (Belohnungssystem für körperliche Bewegungen) sucht 350.000 Euro Kapital für Wachstum der Nutzerzahlen |
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Missoir (Hockurinal für Frauen) sucht 180.000 Euro Kapital für Ausbau des B2B Vertriebs |
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pick’em (Zahnstocher mit Geschmack) aus Staffel 17 Folge 1 gibt uns ein Update, wie es nach der Sendung weiter ging. |
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VENTICROSS (Nasenspreizer) aus Staffel 19 Folge 7 gibt uns ein Update, wie es nach der Sendung weiter ging. |
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