Eine Technik, die Umgebungswärme in nutzbare elektrische Energie umwandelt. HEIONTEC stellt in der Höhle der Löwen seine TEC-G-Zellen vor. Diese beruhen auf einem reversiblen elektrochemischen Vorgang, der bereits bei gewöhnlichen Umgebungstemperaturen abläuft und kein zusätzliches Temperaturgefälle zwischen heißer und kalter Seite voraussetzt. Zwei Elektroden und ein speziell formulierter Elektrolyt bilden die geschlossene Zelle, in der Wärme den Prozess antreibt, elektrische Energie freisetzt und anschließend die Ausgangsbedingungen wiederherstellt. Nach dem Entladen nimmt die Zelle erneut Wärme auf, sodass der Zyklus wiederholt werden kann, ohne dass externe Lichtquellen oder Bewegungsenergie erforderlich sind. Besonders geeignet erweist sich der Ansatz für Systeme mit sehr geringem durchschnittlichem Energiebedarf, die nur in Intervallen messen und Daten senden. Kurzfristige Leistungsspitzen lassen sich über Leistungselektronik und Zwischenspeicher abfangen, sodass die Zellen in reale Sensorsysteme integriert werden können. Gleichzeitig entfällt der Material- und Entsorgungsaufwand, der mit herkömmlichen Batterien einhergeht, weil die Zellen auf breit verfügbaren Stoffen basieren. Die Technologie lässt sich in bestehende Sensor- und IoT-Architekturen einbinden, da standardisierte Formate reproduzierbare Tests und eine unkomplizierte Anbindung ermöglichen. Einsatzmöglichkeiten ergeben sich etwa bei Raumklima- und Belegungssensoren in Gebäuden, bei Zustandsüberwachung an Maschinen oder bei Messsystemen in Versorgungsnetzen.
Die Höhle der Löwen
| Startup: | HEIONTEC aus Siblin |
| Gründer: | Andreas Heine, Anton Ledwon, Dr. Frank Schneider und Waldemar Lewtschenko |
| Idee: | Strom aus Umgebungswärme |
| Gesuchtes Kapital: | 250.000 Euro für 2,5% Firmenanteile |
| Passende Investoren: | » Frank Thelen » Carsten Maschmeyer » Janna Ensthaler |
| Erstausstrahlung bei „Die Höhle der Löwen“: | 5.10.2026 (Staffel 20 Folge 5) |
| Homepage: | heiontec.com |
Welche Lösung bietet das?
Energieautonomie und unabhängigkeit von klassischer Energie-Infrastruktur
Wofür wird das Geld benötigt?
Marketing und Vertrieb
Wie funktioniert HEIONTEC?
- Umgebungswärme als Antrieb
- Reversibler elektrochemischer Zyklus
- Kein Temperaturgefälle nötig
- Unabhängig von Licht und Bewegung
- Zwei Elektroden mit Elektrolyt
- Abkühlung bei Entladung
- Wärmeaufnahme zur Regeneration
- Zwischenspeicher für Leistungsspitzen
- Integration in Sensorsysteme
- Pouch-Format für flexible Anpassung
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HEIONTEC in der Höhle der Löwen
HEIONTEC – Die Gründerstory
Gegründet wurde HEIONTEC aus der Höhle der Löwen von Andreas Heine, Anton Ledwon, Dr. Frank Schneider und Waldemar Lewtschenko. Die Idee für die Technologie entstand aus experimentellen Arbeiten von Waldemar Lewtschenko. Dabei wurde 2022 ein Effekt beobachtet, der später zur Grundlage der thermoelektrisch-chemischen Generatorzellen (TEC-G) von HEIONTEC wurde. Das Verfahren soll es ermöglichen, Wärmeenergie aus der Umgebung in einem wiederholbaren elektrochemischen Prozess zur Stromerzeugung zu nutzen. 2023 folgte die erste Patentanmeldung, 2024 eine weitere. Im weiteren Verlauf wurde das Team um Fachleute aus Wissenschaft, Elektrochemie, Materialforschung, Elektronik und Unternehmensorganisation erweitert. Mit zunehmender technologischer Reife kamen Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen hinzu. Seit Juni 2025 arbeitet HEIONIT mit der Hochschule Düsseldorf an einem Demonstrator zur Energiegewinnung aus Umgebungswärme. Eine unabhängige Messreihe der Hochschule untersuchte anschließend die elektrischen Eigenschaften der Zellen. Darüber hinaus baut HEIONTEC internationale Forschungskooperationen auf, unter anderem mit der University of South Carolina.
Marktchancen & Herausforderungen von HEIONTEC
HEIONTEC positioniert sich im Bereich der energieautarken Versorgung für drahtlose Sensorsysteme, die mit besonders geringem durchschnittlichem Leistungsbedarf auskommen. Die TEC-G-Zellen zielen auf Anwendungen, bei denen herkömmliche Batterien regelmäßig ausgetauscht werden müssen und dieser Wechsel entweder teuer, zeitaufwendig oder logistisch aufwendig ist. Typische Einsatzfelder liegen in der Gebäudeautomation, bei der Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen sowie in Messsystemen der technischen Infrastruktur. Dort, wo Sensoren nur periodisch messen und Daten übertragen und gleichzeitig dauerhaft Umgebungswärme ab etwa zehn Grad Celsius verfügbar ist, soll die Technologie eine langfristige, wartungsarme Energiequelle bieten.
Das zentrale Kundenbedürfnis besteht darin, Betriebsunterbrechungen und Personaleinsätze für Batteriewechsel zu vermeiden, besonders an schwer zugänglichen oder weit verteilten Messpunkten. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach ressourcenschonenderen Lösungen, die den Materialverbrauch und den Abfall aus verbrauchten Batterien reduzieren. Die Zellen nutzen vorhandene thermische Energie ohne externes Temperaturgefälle, ohne Licht und ohne Bewegung. Dadurch eignen sie sich auch für dunkle, unbewegte oder vollständig gekapselte Umgebungen, in denen andere Energy-Harvesting-Ansätze oft an ihre Grenzen stoßen.
Marktchancen ergeben sich aus dem anhaltenden Ausbau vernetzter Sensorsysteme in Gebäuden, Industrie und Infrastruktur. Je mehr Messpunkte installiert werden, desto stärker rücken die laufenden Wartungskosten in den Fokus. Eine Technologie, die diese Kosten senken und zugleich die Abhängigkeit von regelmäßigem Batterieaustausch verringern kann, trifft auf ein klares Interesse von Geräteherstellern und Betreibern. Die standardisierten Pouch-Formate und die Möglichkeit, die Zellen mit Leistungselektronik und Zwischenspeichern zu kombinieren, erleichtern die Integration in bestehende Systemarchitekturen. Parallel dazu unterstützt der allgemeine Trend zu nachhaltigeren und wartungsärmeren IoT-Lösungen die Positionierung.
Herausforderungen liegen vor allem in der weiteren technischen Reife und der praktischen Erprobung. Die Zellen befinden sich noch in der Entwicklungs- und Integrationsphase, sodass Langzeitstabilität, reproduzierbare Leistungsdaten und die robuste Einbindung in reale Betriebsprofile nachgewiesen werden müssen. Hersteller und Anwender müssen überzeugt werden, eine neue Energiequelle in ihre Produkte und Planungen aufzunehmen. Das erfordert enge Zusammenarbeit mit Elektronikpartnern sowie die Anpassung an unterschiedliche Energiebedarfe und Einbauräume. Zudem gilt es, das Verständnis für die Funktionsweise und die Einsatzgrenzen der Technologie im Markt zu verbreiten, damit Erwartungen realistisch bleiben und geeignete Anwendungen priorisiert werden.
Insgesamt eröffnet die Nische der ultra-low-power-Sensoren mit hohen Wartungskosten einen klaren Einstiegspunkt. Erfolg hängt davon ab, wie zuverlässig die Zellen in der Praxis performen und wie gut sie in bestehende Sensor- und IoT-Systeme eingebunden werden können. Gelingt dies, kann die Technologie einen Beitrag dazu leisten, verteilte Messsysteme langfristig und mit geringerem Aufwand zu betreiben.
Am Montag, den 5.10.2026, ist HEIONTEC in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) um 20:15 Uhr zu sehen.
Wer sind die Löwen 2026?
Wer macht den Deal?
Noch unbekannt
Die Höhle der Löwen vom 05.10.2026 / Staffel 20 Folge 5
Die Höhle der Löwen Produkte und Geschäftsideen dieser Folge sind:
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Don Quiff (Haarstyling mit Pflegefaktor) sucht 120.000 Euro Kapital für Markteinführung der neuen Produktlinie |
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Zenny (Ohr-Akkupressur-Set zur Selbstanwendung) sucht 100.000 Euro Kapital für Marketing und Vertrieb |
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Peanut by Levantto (Babytragetasche mit Seitenlagerungskissen) sucht 100.000 Euro Kapital für Marketing und Vertrieb |
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Pop Charms (Aufkleber für Handyhüllen) sucht 70.000 Euro Kapital für Aufbau von Sortiment, Kooperationen, Produktion und Vertrieb |
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whiffy (Duft-Pods für Handys) sucht 100.000 Euro Kapital für Marketing und Vertrieb |
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HEIONTEC (Strom aus Umgebungswärme) sucht 250.000 Euro Kapital für Marketing und Vertrieb |
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Stickerstars (Stickeralben für Vereine & Firmen) aus Staffel 6 Folge 3 gibt uns ein Update, wie es nach der Sendung weiter ging. |
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